Besucherzentrum Mallnitz startet mit Prämierung des Mölltaler Möbel Awards in die Saison

 

Einen Höhepunkt der Saisoneröffnung bildete die erstmalige Verleihung des Mölltaler Möbel Awards, der darauf abzielt, das regionale Handwerk zu stärken und die Kärntner Kreativszene mit Fertigungsbetrieben zu vernetzen. Dabei verfolgte der Designwettbewerb, der vom Architektur-Studiengang der FH Kärnten in Spittal organisiert wurde, inhaltlich das Ziel der Entwicklung eines Gebrauchsmöbels unter überwiegender Verwendung von heimischem Lärchenholz. Als regionale Fertigungspartner fungierten die Reiter Bioholz GmbH, die Tischlerei Rindlisbach – der Stiegenmacher, die HDE Holz Design Egger GmbH, die Josef Wallner Planung-Tischlerei, die Tischlerei Reinhold Keuschnig sowie die Suntinger & Wallner GmbH.

 

Aus den insgesamt 43 Einreichungen wurden folgende sechs Gewinnerdesigns ermittelt und prämiert:

  • „Brettstuhl“von Tobias Kücke: Die Aufnahme eines traditionellen Stuhls in Brettkonstruktion und ihre reduktive Anpassung können als positives Beispiel einer modernen Umsetzung in Massivholz gewertet werden.
  • „Esstisch“von Hannes Sampl: Die aus wenigen, rechteckigen Holzteilen zusammengefügte Konstruktion orientiert sich in ihrer Reduktion an Aspekten des japanischen Designs.
  • Tisch und Bankgarnitur „Feststimmung You and All“von Katharina Kircher: Die Aufnahme eines aus dem Kontext von Dorffesten bekannten Bank-Tischensembles und seine ästhetische Aufwertung durch edle Ausführungsqualität wird als gelungenes „Re-Design“-Beispiel gewürdigt.
  • Schale Model „Obstsalat“von Elias Rubin: Das einfache Objekt, das durch seine kreativ ausgeklügelte Konstruktion Räumlichkeit entstehen lässt, berücksichtigt die Eigenschaften des Materials, verweist in seinem additiven Elementbau auf asiatische Vorbilder und hinterlässt einen spielerisch-leichten Eindruck ohne aufdringlich zu wirken.
  • „Schuberkasten“ von Simone Kremser:Aus der hochwertigen handwerklichen Fügung von Flächenteilen entsteht ein klassisches Korpusmöbel, dessen alterungsfähiger Werkstoff eine lange Nutzungsmöglichkeit garantiert.
  • „Stecktisch“ von Massimo Vuerich: Aus wenigen Elementen und in bewährter Holzkonstruktion entsteht ein in additiver – und damit deutlich nachvollziehbarer – Art zusammengebauter Tisch, dessen innovatives Fußgestellt große Beinfreiheit gewährleistet.

 

Die prämierten Möbel können bis zum 26. Mai 2019im Besucherzentrum Mallnitz besichtigt werden. Ihr Vertrieb erfolgt über die Internet-Plattform von Mölltal Möbel, Social Media, Blogger und ausgewählte Möbelhäuser.

 

 

 

Das Sortiment von Mölltal Möbel soll aber auch abseits des Wettbewerbs wachsen: „Wir sind permanent auf der Suche nach interessanten und spannenden Entwürfen, die wir gemeinsam mit unseren Tischlern umsetzen wollen“, so Hans Peter Lindner, Unternehmensgründer und Ideengeber von Mölltal Möbel.

 

 

„Das Thema Nachhaltigkeit verbunden mit einem verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen spielt nicht nur im Natur-, Landschafts- und Bewirtschaftungsschutz eine große Rolle, sondern zieht sich wie ein roter Faden durch all unsere Lebensbereiche – das wird mit dem Mölltaler Möbel Award eindrucksvoll zum Ausdruck gebracht. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für diese tolle Initiative, die nicht nur das regionale Handwerk stärkt, sondern auch zeigt, wie facettenreich das Thema Nachhaltigkeit ist“, freut sich Landtagsabgeordneter Luca Burgstaller (in Vertretung von Landesrätin Sara Schaar) über die Ausstellung im Besucherzentrum Mallnitz. Nationalparkreferentin Sara Schaar: „Mein Ziel ist es, das Besucherzentrum Mallnitz auszubauen und weiterzuentwickeln und langfristig als das Umweltbildungszentrum in Österreich zu etablieren“, verrät Schaar, die kürzlich gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft der Grundeigentümer im Nationalpark Hohe Tauern den Zukunftsprozess gestartet hat. „Ich lege großen Wert auf eine gute Zusammenarbeit mit den Grundeigentümern und auf Augenhöhe erarbeitete Lösungen. Im Mittelpunkt steht dabei die nachhaltige Absicherung der Lebensgrundlagen der Menschen.“